Das besondere Advents-Ereignis, den Weihnachtsbaum selbst schlagen

Allerdings nur mit Einwilligung des Besitzers, sonst ist es Diebstahl

Brandenburg.  Eine ganz besondere Form der weihnachtlichen Vorfreude kann das Aussuchen und schlagen eines Weihnachtsbaumes im Wald sein. Viele private und kommunale Forstbetriebe bieten hierfür Termine an. Manchmal gibt es etwas Programm drumherum, oft auch andere Produkte aus dem Wald zu kaufen, wie Tannengrün, Kaminholz oder Wildfleisch. Auf jeden Fall lockt ein besonderes Abenteuer für die ganze Familie. Und klar, frischer geht’s kaum.

Aktuell liegen die Preise für einen laufenden Meter Kiefer oder Schwarzkiefer bei 15 Euro, Fichte oder Douglasie 16,50 Euro, Stechfichte oder Küstentanne bei 17 Euro und die Nordmanntanne liegt bei 25 Euro je laufenden Meter. Tipp für alle, die Verpackungen sparen wollen. Der selbstgeschlagene Baum kann statt mit einem Netz, mit einer langen, stabilen Strippe, zusammengehalten werden. Dazu am unteren Ast die Strippe befestigen, nun den Baum drehen und die Strippe spiralig und unter leichter Spannung, nach oben laufen lassen. Dadurch schmiegen sich die Äste an den Stamm. Der Baum kann so prima transportiert werden und die Schnur kann weiterverwendet werden.

Der Landesbetrieb Forst Brandenburg bewirtschaftet rund 273 000 Hektar Wald. Dies entspricht etwa ein Viertel der Brandenburger Waldfläche. Nach Auskunft des Landes arbeiten die Forstleute des Landesbetriebes nach dem Motto: „Waldwirtschaft-aber natürlich“. Der Wald soll sich dabei durch Selbstaussaat verjüngen. Bei diesem Verjüngungsverfahren werden auch die Weihnachtsbäume gewonnen. Nicht immer ganz gerade gewachsen, sind sie doch ein echtes Brandenburger Produkt von Nebenan. Aber bitte beachten, Bäume dürfen im Wald nur mit Genehmigung des Eigentümers gefällt werden. Alles andere gilt als Diebstahl und ist somit strafbar.

Im Havelland werden in diesem Jahr noch Termine in Friesack am 14. &15. Dezember angeboten (Tel.: 0173 6023567) oder am 14. & 15.12 und am 21. & 22. Dezember in Bredow (Tel.: 0174 9965209)

Die Mitwelt News der Woche

Meldungen aus der 50 KW

Regional:

Das Fest Weihnachten für Tiere im Tierheim Falkensee war auch in diesem Jahr gut besucht. Wer möchte, kann sich am Spendenbaum über die Wünsche der Tiere informieren und eise auch erfüllen. Wie jedes Jahr gilt, Tiere werden in der Weihnachtszeit und danach nicht herausgegeben, er ab Anfang Januar ist die Adoption wieder möglich weil:

Tiere gehören nicht unter den Weihnachtsbaum!!!

Foto: Silvia Passow

Überregional:

In Madrid findet die Klimakonferenz statt. Viele Appelle aber leider kaum etwas greifbares.

Bis 2050 soll die EU Klimaneutral werden. Das klingt toll, doch erste Ausnahmen, wie für Polen zeigen auch, es gibt immer einen Grund die Sache abzuschwächen. Es ist korrekt, wir kommen nicht alle vom gleichen Startpunkt. Doch wir können alle wählen, wann wir diesen aufsuchen und loslegen.

Nach Informationen von „Metropol News“ wurden im hessischen Friedberg drei Tiertransporte kontrolliert und in allen drei Fällen wurden Mängel festgestellt.

Laut einer Pressemeldung der Universität Tübingen möchte die Uni zum Zentrum für tierversuchsfreie Forschung werden.

In Berlin ging ein Forschungspreis für alternative Tierversuche an Wissenschaftler der TU.

Und wieder gab es Horrormeldungen in der Tierzucht, diesmal aus Münster, wo Tierschützer die Zustände bei einem Schweinemäster dokumentierten.